Linkaufbau

Was versteht man unter dem Begriff Linkaufbau?

Linkaufbau, auch Linkbuilding genannt, gehört zu den OffPage-Maßnahmen und bezeichnet die gezielte Erhöhung der Anzahl von Backlinks. Beim Linkaufbau sollte auch auf die Qualität der Backlinks geachtet werden. Gute Quellen für Links sind Seiten, die selbst viel verlinkt sind und inhaltlich zu der Internetseite passen (Partner, Lieferanten, Webkataloge, Social Bookmarks). Ziel beim Linkaufbau ist es, die Platzierungen zu bestimmten Suchbegriffen (Keywords) zu verbessern. Zu diesem Zweck soll die "link popularity" (Linkpopularität) bzw. der PageRank der Website erhöht werden. Dadurch sollen höhere Besucherzahlen generiert werden.


Google unterscheidet beim Linkaufbau zwischen 5 verschiedenen Kategorien von Links:

  1. Hard Link - dauerhafte, freiwillige
  2. Fast Link - spontane, freiwillige
  3. Easy Link - Links, die keinen Zusammenhang zum Content aufweisen
  4. Spam Link - Links, die keinen Zusammenhang zum Content aufweisen und Spam-Keywords enthalten
  5. Black Hat Link - reine Spam-Links mit Keywords ohne jeglichen Zuammenhang mit dem Content

Strategien für den natürlichen Linkaufbau

Man unterscheidet zwischen dem natürlichen Linkaufbau, auch organischer Linkaufbau genannt, und dem Linkkauf bzw. der Linkmiete. Letztere gehören zu der künstlichen Form des Linkaufbaus, da die Steigerung der Linkpopularität mithilfe finanzieller Mittel realisiert wird. Durch Linkkauf erworbene Links geben meistens keine Aussage über die Qualität der Webseite und werden aus diesem Grund von Google nicht geduldet, was sich durch einen Rankingverlust oder einem Ausschluss aus dem Google Index bemerkbar machen kann. Anhaltspunkte für Google sind hierbei ein unnatürlich schnelles Linkwachstum und Widersprüche in der Thematik.

Im Folgenden werden einige Strategien für den natürlichen Linkaufbau genannt:

  • Unterschiedliche Linktexte, statt der Haupt-Keywords auch Synonyme oder den Domainnamen verwenden
  • Wichtig ist es, Links von themenrelevanten Seiten zu bekommen
  • Wenn möglich, mehr als einen Link von jeder Domain
  • Nicht nur zur Startseite verlinken, sondern auch zu den Unterseiten (Deeplinks)
  • Darauf achten, dass der Link nicht aus „schlechter Nachbarschaft“ kommt (Bad Neighbourhood)
  • Die Links sollten sowohl von alten wie auch von neuen Webseiten kommen
  • Links für eine deutsche Webseite sollten auch aus dem deutschsprachigen Raum kommen
  • Darauf achten, dass die Links von verschiedenen IP-Adressen kommen

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