Für mehr Usability: Responsive Webdesign


27.03.2013

Jeder kennt sie: Websites, die einen total frustrieren. Inhalte sind nicht dort, wo man sie vermutet. Die Suche liefert nicht das gewünschte Ergebnis oder Formulare funktionieren schlichtweg nicht.

Jedes kleine Hindernis kostet Zeit und stellt die Geduld des Benutzers hart auf die Probe. Usability geht eindeutig anders. Usability?

Unter dem Schlagwort Usability („Gebrauchstauglichkeit“) werden allgemein Faktoren gefasst, die den Besuch einer Website für den Besucher lohnenswert machen. Hierzu zählen:

  • Kurze Ladezeiten 
  • Einfache und klare Navigationsstruktur (intuitive Bedienbarkeit)
  • Steuerungserleichternde Zusatzfunktionen (z. B. Hilfefunktion, Suche, etc.)
  • Verständliche und klar strukturierte Inhalte mit Nutzwert

Nutzerzentriertes Design

Erfolgreiche Websites orientieren sich immer an den Bedürfnissen und Interessen ihrer Nutzer. Vor Start eines Projekts muss deshalb geklärt werden, welche Ansprüche von Nutzerseite aus an die zu gestaltende Website gestellt werden und welche Aufgaben mit der Website erledigt werden sollen. Denn nur, wenn der Besuch sich für den Nutzer als effektiv und effizient darstellt, wird er die Seite ein weiteres Mal besuchen.

Responsive Webdesign

Usability 2013 geht noch einen Schritt weiter. Sie beschränkt sich nicht mehr auf die Nutzung der Website auf einem stationären PC, sondern beinhaltet auch mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets. An dieser Stelle kommt ein weiteres Stichwort ins Spiel: Responsive Webdesign.

Responsive Webdesign heißt auf Englisch so viel wie „reagierendes Webdesign“.  Inhalts- und Navigationselemente sowie der strukturelle Aufbau einer Website passen sich der Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung und Orientierung des mobilen Endgeräts an. Das Design reagiert auf die unterschiedlichen Anforderungen der Endgeräte.

So funktioniert Responsive Webdesign

Die Voraussetzung für ein Responsive Webdesign sind HTML5 und CSS3. Sogenannte Media Queries fragen die Eigenschaften des betrachtenden Gerätes ab und stellen die Website dementsprechend auf einem großen Display anders dar als auf einem Tablet-Computer oder Smartphone. Die Schriftgröße passt sich an, die Struktur und Anordnung von Elementen verändert sich und vermeintlich unwichtigere Elemente werden gar nicht erst angezeigt.

Ein Anzug, der immer passt

Responsive Webdesign ist kein vorübergehender Trend, sondern wird sich als Standard durchsetzen, da immer mehr Tablets, Smartphones und Smart TVs gekauft werden.

Der Nutzer erwartet das gleiche, angenehme Web-Erlebnis, egal ob er auf dem Handy von unterwegs surft, am Schreibtisch vom PC aus auf die Website zugreift oder mit dem Tablet auf der Couch sitzt.

Bereits in der Konzeption sollten diese unterschiedlichen Nutzungsszenarien ein Thema sein. So sind  z. B. nicht alle Inhalte für eine mobile Nutzung auf dem Smartphone von Nutzen. Die Priorisierung bzw. Reduktion der Inhalte muss sorgfältig geplant sein.

Die Vorteile von Responsive Webdesign

Der große Vorteil von Responsive Webdesign ist ein geringerer Pflegeaufwand. Alle Inhalte (Grafik und Text) werden einmal angelegt und können auf aktuellen und auch zukünftigen Endgeräten zur Verfügung gestellt werden. Davon profitieren besonders Websites mit häufig wechselndem Inhalt. "One source for all devices" sollte also die Devise heißen, wenn man die Kosten für die Online-Präsenz im Griff behalten will.

Sie haben Fragen zu Usability oder Responsive Webdesign? Sie möchten, dass sich Ihre Website sowohl am Rechner als auch auf Smartphone und Tablet immer von der besten Seite zeigt? Dann sprechen Sie uns an.   


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